Porzellanfabrik Bremer & Schmidt in Eisenberg/Thüringen • Firmengeschichte • Eisenberg

Die Porzellanfabrik Bremer & Schmidt wurde von den Herrn Tuisko Schmidt [* 2.12.1856, +], Hermann Bremer [* 19.9.1871, +] und Friedrich Bremer [* 11.4.1870, +] am 19.2.1895 als offene Handelsgesellschaft gegründet.
Als Grundstück wurde nahe dem Bahnhof, in der Werkstraße, das Gelände der kurz zuvor, im Januar, liquidierten Porzellanfabrikation von Dietrich & Scheibe erwählt.
Nach dem I. Weltkrieg wurde die Produktion von Konsumporzellanen zu gunsten von technischen Porzellanen fast vollständig aufgegeben. Diese strategische Entscheidung verschlechterte die finanzielle Situation der Porzellanfabrikanten so sehr, dass 1924 nur noch ein Notverkauf das Fortbestehen der Porzellanfabrik sichern konnte. Die Herstellung wurde wieder auf die bewährten Vorkriegsmärkte gelegt und auch neue Märkte konnten dank der guten Qualität der Mokkageschirre gewonnen werden.
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Da die Porzellanfabrik Bremer & Schmidt in den Jahren 1933 bis April 1945 Lieferant verschiedener Reichsbehörden war, insbesondere des Heeres, findet sich Geschirr mit Heeresmarke und teilweise auch mit Jahreszahl. Neben Weißware wurde gerne auch mit Blümchen dekoriertes Gebrauchsgeschirr geliefert.
Ansicht des Fabrikgebäudes von den Bahngleisen aus, um 1958

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