Hintergrund • Reichsautobahnen • 1936 - 1945 • Kantinenporzellan • Hersteller

Bedarfe

Die an den Reichsautobahnen errichteten Rasthäuser wurden in den Anfangsjahren staatlich geführt. Die Bewirtung fand auf Reichsautobahnen-Kantinenporzellan statt.
Mit Stand Anfang März 1939 waren folgende Raststätten in Betrieb:
  • Rasthof Aichingen
  • Rasthaus Chiemsee
  • Rasthof Hermsdorfer Kreuz
  • Rasthof Magdeburger Börde
  • Rasthof Seckenheim
  • Rasthof Thynern
Bis zum Baustopp 1942 wurden noch von 18 weiteren Rasthöfen die Bewirtungsstätten errichtet, nicht jedoch die Übernachtungsbereiche.

Die Hersteller

Bislang sind 4 Porzellanfabriken identifiziert, welche Kantinenporzellan für die Bewirtungsstätten an den Reichsautobahnen mit entsprechender Markung hergestellt hatten.
Markenerweiterung



Ort / Porzellanfabrik
REICHSAUTOBAHNEN


R.A.B.


Anmerkungen zur Tabelle:
Diese Tabelle ist derzeit als unvollständig anzusehen.
1 - Beispielsweise Kantinengeschirr mit Vignette für Reichsautobahn-Rasthaus am Chiemsee.
2 - Teilweise mit Zusatz ›Echt Unterglasur‹ und Jahreszahl bei Kantinenporzellan mit grüner Randlinie unter der Glasur.
 
 

Quellennachweis/Zitation

Quelle

Adressbuch der Keram-Industrie (1937) 20. Auflage. Coburg.

Weiteres

http://www.gastroporzantik.de/
Gesetze zum Bau der Reichsautobahnen https://www.stadtgrenze.de/s/p3r/rab/reichsautobahn.htm
 

Zitation

 
 
 
©  2020  – 
by Günther Schleu
Zuletzt aktualisiert:
Hier abgebildete Geschirrteile und Firmen­unterlagen stehen derzeit nicht zum Verkauf oder Tausch.