Porzellanfabrik [UNKLAR] in [ORT]
• Form: [UNBEKANNT]
• Dekor: Unterglasurblaudekore

Informationen

Hier vorgestellt werden verschiedene Blau unter der Glasur dekorierte Geschirrteile oder andere Porzellanwaren mit einer Markung, die den »unterglasurblauen handgemalten gekreuzten Pfeilen« der Porzellanfabrik Kalk so nahe kommen, dass die Herkunft in dieser Richtung erwogen werden muss, aber Belege dafür fehlen.
 
Das fängt schon mit der ersten Gründung einer Porzellanmanufaktur in Kalk bei Köln um 1850 durch Ducrot an. Sicher überliefert ist erst die Verwendung gekreuzter Pfeile durch die Porzellanfabrik Kalk, G. A. Seifert, ab 18961; für die Jahre davor ist die Annahme äußerst spekulativ. Das Markenzeichen ging im Jahr 1900 über an die Eisenberger Porzellanfabrik Kalk in Sachsen-Altenburg. Bis Mitte 1928 wurden die gekreuzten Pfeile normalerweise handgemalt auf die Unterseite der Blau unter der Glasur dekorierten Porzellanwaren platziert.
 
Die nachfolgende Liste enthält die fraglichen Porzellanwaren sortiert nach dem Dekor:
 

Mithilfe erhofft und erwünscht

Wer Informationen zu diesen Porzellanscherben mit Dekor unter der Glasur mit einer Marke »gekreuzte Pfeile« hat und an einer Verbesserung dieser Seite mitwirken will, kann diese gerne per eMail - gekreuztepfeile@porzellanfieber.de - zusenden.
 

Bekannte Porzellanmarken

Die Porzellanmarke wird auch bei jedem Porzellanscherben angezeigt.
 
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Markenzeichen
Dekorbeispiele
gemarkt
 
Unterglasurblaudekore: Brindille.
  • ›Brindille-Dekor‹ oder ›Á la Brindille‹, zu deutsch ›Zweiglein‹, wurde um etwa 1740 von der Porzellanmanufaktur Chantilly in Frankreich zur Verzierung von Weichporzellan verwendet.
  • Die Porzellanmanufaktur von Jean-Baptiste Locré, Rue de la Fontaine au Roi, Paris, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts markierte seine Fertigerzeugnisse mit zwei gekreuzten Fackeln, die zwei Armbrustbolzen ähnlich sehen und verzierte Gebrauchsporzellan ebenfalls mit diesen Dekor.
  • Alcide Andre Ducrot, geboren 1815 in Chantilly, war Gründer der Porzellanmanufaktur in Kalk bei Köln um 1850.
  • Eine vorschnelle Zuordnung zur Porzellanfabrik in Kalk (bei Köln) wird an dieser Stelle abgelehnt.
 
 
 
 
 
 
Eine Zuordnung zur Porzellanfabrik Kalk ist bislang nicht sicher gelungen. Die Markung »gekreuzte Pfeile« kann hier nur als Indiz gesehen werden!
 

Bilder

 

Brindille

Tablett 24 cm; gemarkt ①

 

Quellennachweis/Zitation

Quelle

Geschirrteile:
Tablett 24 cm (Brindille): Eigenes Archiv.

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1 Adressbuch der Keramikindustrie, 1896, Seite 158. 👁
 

Zitation

 
 
 
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by Günther Schleu
Zuletzt aktualisiert:
Hier abgebildete Geschirrteile und Firmen­unterlagen stehen derzeit nicht zum Verkauf oder Tausch.