AVM HANSA

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Da bislang nur Geschirre anderer Porzellanfabriken mit auf der Glasur gestempelter Porzellanmarke und auf der Glasur dekoriertem Porzellan zu finden sind, ist davon auszugehen, dass es sich einerseits um eine Porzellanmalerei gehandelt haben muss, weiter das Betriebsende sehr wahrscheinlich zusammenfällt mit dem aller Porzellanmalereien - und das war 1974 - und der Standort wahrscheinlich in Thüringen lag (die bislang immer wieder zu findende Zuordnung zu Sonneberg ist bis zum schlüssigen Beweis als sehr fraglich und wenig wahrscheinlich einzuschätzen!).
Bekannt sind Lüsterglasurarbeiten, monochrome Fondarbeiten mit Aerographenanlage ausgeführt, monochromer Fond mit Durchbrüchen. Diese grundierten Porzellanscherben wurden dann weiter veredelt beispielsweise mit den Dresdner Blumenstrauß oder anderen Blümchenschiebebildern, abstrakten Farbmustern, Goldlinien usw. Die Arbeiten erinnern stark an die Leuchtenburger Porzellanmalereitradition der 1960er Jahre.

Die Porzellanmarken (nur zur »Form 1000«)

Die hier gezeigten Porzellanmarken wurden auch auf anderen Porzellangeschirren bzw. -formen dieser Firma zur Markung verwendet. Diese Tatsache findet hier jedoch bewusst keine weitere Berücksichtigung.
 
Raute
AVM
HANSA (im Viereck)
8
[braun aufglasur]
3 (liegend)
Raute
AVM
HANSA (im Viereck)
12
[braun aufglasur]
 
Da sich bei anderen Geschirren mit für diese Porzellanmalerei bekannten Dekoren teilweise nur eine einzelne Nummer findet (und ggf. noch die Porzellanmarke des Geschirrherstellers unter der Glasur), wie sie auch bei voller Markung vorkommt, ist davon auszugehen, dass verschiedentlich auch nur die Nummer gestempelt worden war.

Dekor{nummer} | Dekorhauptmotiv | Fond | Randung
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