Porzellanfabrik Bremer & Schmidt in Eisenberg/Thüringen • Jubiläumsschrift 1949


















Tuisko Schmidt                                              Hermann Bremer
Am 19. Februar 1895 gründeten die Kaufleute
Tuisko Schmidt,
geboren am 2.12.1856 zu Wallendorf-Thür.,
Hermann Bremer,
geboren am 19.9.1871 in Göttingen,
Friedrich Bremer,
geboren am 11.4.1870 zu Göttingen
die offene Handelsgesellschaft Bremer & Schmidt, mit dem Sitz in Eisenberg und dem Zweck Herstellung und Malerei von Porzellanartikeln.
Herr Tuisko Schmidt war Porzellanfachmann, nachdem er sich seit seiner Lehrzeit Kenntnisse in verschiedenen Fabriken dieser Branche auf dem Thür. Wald und zuletzt in der Porzellanfabrik Schney b. Lichtenfels in Bayern erworben hatte.
Der Vater der beiden Herren Bremer war von Beruf Chemiker und Apotheker und war mehrere Jahre in Brasilien in diesem Beruf tätig. Nach seiner Rückkehr beteiligte er sich mit Kapital an der Porzellanfabrik Schney, in welcher Herr Tuisko Schmidt angestellt war, dadurch kam die Bekanntschaft mit den beiden Söhnen Hermann und Friedrich Bremer zustande.
Hermann Bremer war nach Beendigung seiner kaufmännischen Lehrzeit mehrere Jahre in England tätig, wodurch er sich ebenfalls im Exportgeschäft genügend auszubilden Gelegenheit hatte.
Friedrich Bremer hielt sich mehrere Jahre im Orient auf, vornehmlich in Kairo, und verbrachte dann noch längere Zeit in Syrien und Mesopotamien.
In der Nähe des jetzigen Eisenberger Bahnhofes befand sich ein in sehr schlechtem Zustand befindliches kleineres Fabrikgebäude, in welchem die Besitzer Dietrich & Scheibe mit einem Ofen versucht hatten, Porzellan herzustellen. Dieses Unternehmen konnte jedoch infolge zu schlechter Fabrikation nicht vorankommen und hat daher Anfang 1895 liquidiert.
Die Grundstücke wurden durch Herrn Schmidt und die beiden Herren Bremer im Februar 1895 käuflich erworben. Damit begann die Gründung der Porzellanfabrik Bremer & Schmidt, Eisenberg.
Gegen 1900 wurde der Ofen II mit 40 cbm Brennraum erbaut, weiter befand sich am Hofeingang das jetzige Kontorgebäude, welches damals einstöckig war und in dem die Inhaber die erste Zeit notdürftig ihre Wohnung hatten, bis sich ein Hausmann fand und sie selbst ihre Wohnung mit den Familien in der Stadt bekamen.
Die Fabrikation wurde mit sage und schreibe fünf Männern begonnen, darunter befand sich der Obermaler Georg Gick und der noch jetzt in der Firma tätige Lagerist Heinrich Breuning. Diese anfänglichen Arbeitskräfte mußten nun in jeder Abteilung des Weißbetriebes zeitweise eingesetzt werden, damit zunächst Masse fertig wurde, dann die Artikel selbst angefertigt werden konnten und zuletzt der Ofen gesetzt und gebrannt wurde.
Schrittweise wurden nun Vergrößerungen durchgeführt, da ja in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts allenthalben ein Aufblühen der gesamten Industrie Deutschlands einsetzte und damit auch starke Nachfrage nach den Industrieerzeugnissen bestand. Dadurch konnten die Inhaber der Firma jedes Jahr zu entsprechender Vergrößerung der Fabrikräume schreiten, so daß 1903 ein Stück Malereigebäude angebaut werden konnte, während 1906 auch der Ofen III mit entsprechendem Brennhaus und darüber befindlicher Gießerei noch errichtet wurde.
In den Jahren 1906 • 1914 beschäftigte die Firma schwankend 110 • 130 Arbeiter im Betrieb und außerdem bis zu 30 Heimarbeiterinnen. Die letzteren waren vornehmlich mit dem Gießen kleiner Bade- und Andenkenartikel beschäftigt und teilweise mit Malen der kleinen Figuren.
Es muß noch erwähnt werden, daß Friedrich Bremer im Jahre 1903 auf Grund gütlicher Vereinbarung aus der Firma ausgeschieden ist, so daß also Hermann Bremer und Tuisko Schmidt die Firma allein weiterführten.
Die Vorkenntnisse dieser Herren im Exportgeschäft ergaben ein starkes Hinstreben zum Ausland und wurden demzufolge auch fast hundertprozentig nur folgende Exportartikel angefertigt:
Mokkabecher, Mokkatassen, Türkenbecher, Findjans und Zarfs, Eierbecher, Andenkenartikel für englische Seebäder, Nippes, Tierserien, Figuren, Vasen und Aschenbecher.
Im späteren Ausbau der Kollektion wurden dann etwas mehr Gebrauchsartikel aufgenommen, wie Kinder- und Kaffeebecher, Kinderteller und kleinere Schüsseln, Creamsätze für England.
Als Absatzgebiete kamen in Frage: die gesamten Balkanländer, der gesamte vordere Orient, Kleinasien, Mesopotamien, Ägypten und Persien, England, Nord-, Mittel- und Südamerika.
In diesen Ländern wurden hauptsächlich die Grossisten bearbeitet, welche im Orient und auf dem Balkan fast ausschließlich Juden waren. Durch jährliche persönliche Reisen des Herren Schmidt nach den Balkanländern wurde dieses Geschäft stark ausgebaut, aber auch mit einigen Hauptabnehmern Englands wurde ein großer Umsatz erzielt.
Die Rückschläge sind natürlich im Exportgeschäft auch nicht ausgeblieben. Wenn beispielsweise in Ägypten eine schlechte Baumwollernte war, dann zahlten die Abnehmer in Kairo und Alexandrien die Porzellansendungen ebenfalls sehr schleppend. Hinzu kam, daß auf dem Balkan schon 1909 kriegerische Verwicklungen eintraten, die 1921 das Hauptabnehmerland Serbien in diese Krisis verwickelten, wodurch eine starke Stockung des Absatzes der Spezialartikel eintrat.
Als dann im August 1914 der Weltkrieg kam, war es mit den umfangreichen Exportbeziehungen der Firma schlagartig zu Ende, und man mußte versuchen, im Inland wenigstens notdürftig Absatz für die kleineren Gebrauchsartikel zu finden.
Der Krieg brachte eine starke Reduzierung der Produktion wie der gesamten Belegschaft überhaupt.
Doch auch in persönlicher Beziehung brachte er einen schweren Schlag, als der einzige Sohn des Herrn Schmidt, Paul Schmidt, im Alter von 22 Jahren bereits Anfang 1915 in Frankreich fiel. Seit dieser Zeit erlahmte dann auch etwas das früher in größtem Maße für das Geschäft eingesetzte Interesse des Herrn Tuisko Schmidt, so daß sich beide Herren Anfang 1919 entschlossen, das gesamte Unternehmen an Herrn Max Martin, seinerzeit Betriebsleiter der hiesigen Porzellanfabrik Wilhelm Jäger, zu verkaufen.
Zum Kaufe der Fabrik war größeres Kapital notwendig, dies fand Herr Martin durch stille Beteiligung des Teppichfabrikanten Otto Schmidt, Oelsnitz i. Vogtl. Letzterer war um so eher geneigt, Geld in dieser Porzellanfabrik zu investieren, da sein zweiter Sohn Otto infolge Kriegsverletzung seit 1918 Mineralogie und Chemie studierte. Wenn nun die Gründer der Firma 23 Jahre lang mit einer Stetigkeit und großem Erfolg eine Exportkollektion aufgebaut hatten, welche einen guten Ruf der Firma im europäischen Ausland, wie auch in den Überseeländern fest gegründet hatte, so ging der neue Inhaber der Firma von diesem Programm vollständig ab. Es mag ihm zugute gerechnet werden, daß er aus der Geschirrbranche kam und demzufolge glaubte, in der Geschirrproduktion eine große Prosperität des Unternehmens zu erreichen. Hinzu kam außerdem, dass seit 1920 schon Verwässerungserscheinungen der Währung eintraten, die sich bis 1923 zur größten Inflation der Weltgeschichte steigerte.
Die Kollektion wurde umgestellt auf indisch-blaues Geschirr, Kaffeeservice, Festongeschirr, dieses hauptsächlich für das Inlandgeschäft. Außerdem wurden Kaffeeservice in Phantasieform modelliert, welche für den Export nach Belgien und Holland sowie teilweise nach Italien geeignet waren.
Stanzen wurden aufgestellt, um die Herstellung von elektrotechnischem Porzellan, Schaltern, Fassungen usw. zu ermöglichen, ja sogar Porzellanknöpfe wurden mit aufgenommen.
Dies alles brachte eine starke Zersplitterung der Fabrikation, so daß das Fiasko unausbleiblich war und die Firma Ende 1923 den Konkurs anmelden mußte. Zur Rechtfertigung des Herrn Martin soll gesagt sein, daß er infolge Krankheit Ende 1923 in ein Sanatorium gebracht werden mußte, wo er einige Zeit darauf verstorben ist.
Bevor dieses Kapitel der Firmengeschichte geschlossen wird, soll das standhafte Verhalten der Angestellten während der herrenlosen Zeit lobend hervorgehoben werden, als dieselben das Interesse der Firma in bester Weise gewahrt haben. Die Konkurszeit zog sich dann von Ende 1923 bis Juli 1924 hin.
Herr Fabrikbesitzer Otto Schmidt sen., Oelsnitz i. Vogtl., machte als stiller Teilhaber der Firma den Gläubigern das sehr anzuerkennende Angebot einer hundertprozentigen Befriedigung der Forderungen. Dadurch war die Möglichkeit gegeben, daß sein zweiter Sohn Otto zusammen mit seinem besten Jugendfreund Arno Knüpfer das Unternehmen am 1.8.1924 aus der Konkursmasse käuflich erwerben konnte.
 
Arno Knüpfer                                              Dr. Otto Schmidt
Dr. Otto Schmidt wurde am 17.9.1895 zu Oelsnitz i. Vogt.. als zweiter Sohn des Teppichfabrikanten Otto Schmidt geboren. Sein älterer Bruder fand 1914 in Flandern den Heldentod. Er selbst verlor am 7.9.1916 an der Somme das linke Bein. Nach seiner Entlassung vom Heeresdienst studierte er dann in Jena Mineralogie und Chemie und promovierte im Mai 1922 zum Dr. phil. Nach Abschluß des Studiums war er dann einige Zeit in Porzellanfabriken als Praktikant tätig.
Sein Schulfreund Arno Knüpfer, geboren am 8.10.1895 als Sohn des Glasermeisters Richard Knüpfer zu Oelsnitz i. Vogtl., trat Ostern 1912 in Plauen in die Spitzenbranche in die Lehre, welche er Ostern 1914 beendete. In dieser Firma wurden in der Hauptsache Exportgeschäfte getätigt, so daß ihm beste Gelegenheit geboten war, sich im Auslandsgeschäft gut auszubilden.
Bei Übernahme der Porzellanfabrik galt es zunächst, den Scherbenhaufen, welcher durch den Konkurs im wahrsten Sinne des Wortes entstanden war, zu ordnen. Es muß heute als der glücklichste Umstand bezeichnet werden, daß die neuen Inhaber die jahrzehntelang bestens gewährte Exportkollektion wiederaufgenommen und -hergestellt haben.
Den Anlaß hierzu gab der persönliche Besuch des Hauptabnehmers der Türkei, Firma Caraco, Istanbul, im Laufe des August 1924. Außerdem meldete sich auch um diese Zeit Herr Tuisko Schmidt, welcher als Gründer der Firma noch immer mit großem Interesse die Geschicke der Firma verfolgte. Er brachte die Firma mit einem Hamburger Exportvertreter, Herrn Hans Balhorn, in Verbindung, und so ergab sich schon binnen kurzer Zeit ein Auftragseingang, einerseits durch Caraco nach dem Balkan und zum anderen über Hamburg nach dem Überseegeschäft, wobei hauptsächlich die Mokkatassen für Mittel- und Südamerika in Frage kamen.
So entwickelte sich die Fabrikation ständig, als bei einer Belegschaft von noch 30 Mann bei Übernahme Mitte 1924 diese bis 1929 auf 125 Mann gesteigert werden konnte.
Die Umstellung der Fabrikationen, wie auch die Aufwärtsentwicklung bedingte verschiedentlich bauliche Veränderungen, deren in einem besonderen Kapitel eingehend gedacht werden soll.
Wenn also bis zum Jahre 1929 eine starke Aufwärtsentwicklung gegeben war, so änderte sich dies ab 1930 durch verschiedene Umstände, wozu in erster Linie der Boykott der Juden im Ausland gegen den Bezug aller deutschen Waren zu rechnen sein dürfte.
Nachdem auf den jährlichen Balkanreisen, welche ab 1925 durch den Inhaber Knüpfer ausgeführt wurden, schon 1927 festgestellt wurde, daß die japanische Konkurrenz die Mokkatassen weit billiger anzubieten in der Lage war, entschloß man sich, eine teilweise Umstellung der Kollektion auf den Inlandsmarkt vorzunehmen. Hierbei wurden nur solche Stapelartikel berücksichtigt, welche in die Linie der Fabrikation und zum Füllen der kleineren Öfen geeignet waren, Dies sind Kinder- und Kaffeebecher, Teetassen, Eierbecher, Eiersätze, Milchbecher, böhm. Becher, Kinderteller, Kinderservice, Kompotts und Schüsselsätze, Milchkrugsätze, Dejeuners und Kaffeeservice.
Durch den Rückgang des Exportgeschäftes machten sich leider auch starke Einschränkungen der Arbeitszeit und zuletzt auch die Belegschaft selbst notwendig, so daß nach und nach Arbeitskräfte entlassen werden mußten und die Belegschaft 1933 die niedrigste Zahl von 55 Mann erreichte.
Ab 1936 kam auch der vollständig unterbrochene Export, sei es nach den Balkanländern oder nach Übersee, allmählich wieder in Gang, so daß ab 1937 die Gefolgschaft wieder 100 Personen betrug und die Produktion je zur Hälfte im Export und im Inlandsgeschäft abgesetzt wurde.
Mit Ausbruch des Krieges im September 1939 ergab sich für die Firma keinerlei Umstellung der Kollektion, da die billigen Stapelartikel auch weiterhin guten Absatz fanden. Im Auslandsgeschäft waren allerdings die Überseeverbindungen schlagartig abgebrochen, ebenso fielen Frankreich, Belgien, Holland und England aus, während nach den Balkanländern weiterhin geliefert werden konnte. Im Gegenteil, diese Lieferungen wurden wesentlich gesteigert und bis Mitte 1944 nach Albanien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien und der Türkei durchgeführt. Auch Holland tätigte während des Krieges namhafte Bezüge in unseren Artikeln.

Wenn dem Kapitel
bauliche Veränderung
im nachstehenden ein größerer Raum gewidmet wird, so soll aus demselben die Aufwärtsentwicklung am besten gezeigt werden und zum anderen auch für spätere Zeiten ersichtlich sein, daß immer eine klare Linie in der Herstellung der geeigneten Artikel gehalten wurde, um selbst in den Zeiten tiefsten Niedergangs der deutschen Wirtschaft das Unternehmen dennoch durchgehalten zu haben.
1924
Ab August bis Ende 1924 machten sich in erster Linie Aufräumungsarbeiten im gesamten Betrieb notwendig, um überhaupt wieder zu einem Anfang kommen zu können. Hier muß besonders die Neuordnung des Modell- und Formenbodens erwähnt werden, nachdem ja des Vorgängers unproduktive Geschirrkollektion wieder aus dem Programm abgesetzt wurde und die neuen Inhaber vollständig auf die früher bestens bewährte Exportkollektion fabrikationsmäßig übergegangen sind.
1925
In der jetzigen Sortierstube befanden sich 10 eiserne Stanzen, mit welchen früher elektrotechnisches Porzellan hergestellt wurde. Diese Stanzen sowie alle Regaleinrichtungen wurden herausgenommen und in dem Raume die neue Sortierstube eingerichtet.
1926
In diesem Jahr wurden dann verschiedene Räume im Weißbetrieb umgeändert.
Nachdem die Exportaufträge schon nach den ersten Lieferungen, bei welchen immer auf eine einwandfreie Qualität, wie auch sorgfältigste Verpackung geachtet wurde, die beste Zufriedenheit der Auslandskunden fanden, gingen weitere Bestellungen in steigendem Maße ein und machte sich im Weißbetrieb die starke Platzbeengung im Brennhaus und Glühboden, hauptsächlich am Ofen I und II, außerordentlich hindernd bemerkbar, so daß sich die beiden Inhaber nach reiflicher Planung entschlossen, im Juni 1926 einen größeren dreistöckigen modernen Anbau an der Nordostseite des Weißbetriebsgebäudes auszuführen. Es muß bemerkt werden, daß seit Übernahme der Fabrik im August 1924 noch keinerlei Verdienste erzielt werden konnten, sondern es wurden außer dem ständig gesteigerten Anspruch auf weiteres Betriebskapital auch durch die Erhöhung der Produktion jeden Monat ganz beträchtliche Summen im Mehreinkauf sämtlicher Materialien, Umänderungen, Modernisierung und Einrichtungen der Gebäude und des Betriebes überhaupt gebraucht.
Dieser Neubau war von weittragender Bedeutung für die gesamte Zukunft des Unternehmens, als durch denselben viele brennende Platzfragen gelöst wurden.
Im Erdgeschoß:
Es entstand eine völlig neue, geräumige Modellstube und Formgießerei. Das wichtigste aber war ein ordnungsgemäßer Füll- und Ausnehmeraum am Ofen I und II, ferner einer Männergardarobe.
I. Stock:
Geräumige, helle und saubere Glasurstube, Raum für den Oberdreher, neue Kapseldreherei sowie erweiterte Gießerei.
II. Stock:
In der gesamten Länge des Neubaues von 20 Metern entstand eine völlig neue, große Dreherei, anschließend eine neue Gießerei und außerdem viel Raumgewinnung auf dem Formboden.
In dem Neubau wurde ein Schaukelelevator durchgehend in allen drei Stockwerken eingebaut, welcher eine außerordentliche Arbeitsersparnis brachte.
Weiter wurde gleichgehend mit diesem Anbau eine Luftheizungsanlage eingebaut. Durch diese Anlage ist es überhaupt erst möglich geworden, daß in den Zeiten starker Beschäftigung mitunter pro Woche vier Öfen gebrannt werden konnten. Dieser ganze Anbau mit dem vorgenannten Einrichtungen wurde im Oktober 1926 in Betrieb genommen.
Schon in einige Wochen machte sich der Vorteil dieser Erneuerung durch eine gesteigerte Weißproduktion bemerkbar, so daß die alte 3etagige Zugmuffel für den Buntbetrieb ebenfalls nicht mehr ausreichte. Die Inhaber entschlossen sich daher im Sommer.
1927
den Bau einer modernen Fürbringer-Muffel mit einem Anbau an der Südwestseite des Buntbetriebes auszuführen, wodurch der gesamte Buntbetrieb modern und sehr leistungsfähig wurde. Es sind gleichlaufend mit diesem Anbau auch innerhalb des Buntbetriebsgebäudes noch verschiedene bauliche Veränderungen vorgenommen worden. Die Paket- und Kistenpackerei wurde vergrößert.
1928
Es zeigte sich, daß die alte 50-PS-Dampfmaschine den durch die vergrößerte Dreherei entstandenen Ansprüchen nicht mehr gewachsen war, so daß vornehmlich für den Antrieb des Ventilators der Abwärmeanlage ein 12-PS-Dieselmotor aufgestellt wurde.
1929
In der Massemühle wurde die zweite Masseschlagmaschine aufgestellt. Des weiteren wurde eine moderne Spritzanlage im Buntbetrieb, vier Spritzstellen, eingerichtet, da im Exportgeschäft die Spritzdekore immer mehr gefragt wurden.
1931
wurde eine neue Kapseldrehmaschine aufgestellt. Dann kamen die Jahre des Tiefstandes der deutschen Wirtschaft, wodurch auch unserer Firma starke Einschränkungen gesetzt waren und Sparmaßnahmen schärfster Art und Einschränkungen überall Platz greifen mußten.
1934
wurde ein 5-PS-Deutzer-Dieselmotor für die Abstaube- und Spritzanlage aufgestellt.
1935
ergab sich eine günstige Gelegenheit, indem von einer in Thüringen stillgelegten Steingutfabrik eine große Massepresse mit Pumpe, eine große Glasurtrommel und verschiedene kleine Einrichtungen gekauft werden konnten, wodurch die Massemühle modernisiert und vergrößert wurde. Im gleichen Jahr wurde auch ein neuer Kollergang angeschafft.
1936
wird ein kleiner Aufzug in der Massemühle aufgestellt welcher die Masse bis in den 2. Stock und den Ton bis in die Kapseldreherei des 1. Stockes selbstätig befördert.
1937
ersteht ein moderner Schraubenquirl mit einem zementierten Bottich in der Massemühle.
1939
Die seit 1896 ununterbrochen in Betrieb befindliche Dampfmaschine hatte treu und brav ihre Dienste geleistet. Sie wurde entfernt und der gesamte Betrieb auf elektrische Kraft durch Anschluß an die Überlandzentrale umgestellt, wobei Einzelantrieb in jeder Abteilung und Einrichtung einer Umformerstation entstand. Dies war ein großer Fortschritt im Betrieb darf als recht glücklich bezeichnet werden, da die Inbetriebnahme der Anlage im November 1939 erfolgte, als bereits der zweite Weltkrieg drei Monate dauerte.
1940
Trotz der Kriegszeit gelang es, sämtliche Kontorräume sowie das Musterzimmer grundlegend umzuändern und modern zu gestalten. In diesem Jahr wurde ebenfalls eine neue Buchungsmaschine angeschafft.
1941
In diesem Jahr gelang die Verwirklichung eines fast seit Übernahme der Firma gehegten Wunsches und dringenden Erfordernisses, die Pflasterung des größten Teiles des Fabrikhofes, ferner wurde das Kontorgebäude außen mit Wandplatten belegt.
1942
Der baufällige Kohlenschuppen neben dem Kesselhaus wurde erneuert und vergrößert, wodurch gleichzeitig das Dach vom Kesselhaus bis zum Kaolinschuppen durchgeführt wurde. Außerdem wurde der Fabrikhof noch restlich gepflastert.
1943
An der Nordostseite der Massemühle wurde trotz der starken Einschränkung der Bauvorhaben ein größeres Stück rechts und links der überdachten Durchfahrt angebaut, mit dem Ziel, größere Lagerräume für die Rohmaterialien zu gewinnen.
In diesem Jahr wurde die zweite Becherschleifmaschine angeschafft, ebenso eine neue Kapseldrehmaschine. Ferner muß erwähnt werden, daß bereits 1941 in der Massemühle eine neue Vakuumpresse von der Maschinenfabrik Dost, Sonneberg, Aufstellung fand, welche eine wesentliche Modernisierung dieser Abteilung brachte. Eine Masseschlagmaschine wurde dagegen abgebrochen, während die zweite als Reserve stehenbleibt.
Nachdem er auf Niedrigdruck umgestellte Dampfkessel das gesamte Weißbetriebsgebäude mit Dampf ausgiebig versorgt, konnte auch der gesamte Buntbetrieb mit an diese Dampfheizung angeschlossen werden, was ebenfalls einen großen Vorteil bedeutet.
1944
Der restliche Hof am Strohschuppen konnte gepflastert werden, ebenso ein Stück Straßeneinfahrt vom Kontorgebäude bis zum Kohlenschuppen der Schmelze. 20 Stück Doppel-Belegschaftsschränke fanden in diesem Jahr in den Garderoben ebenfalls Aufstellung.
Das Kriegsende bedingte es, daß
1945
bauliche Veränderungen nicht durchgeführt wurden, lediglich ein Strohschuppen wurde an der Rückwand des Baumschen Gebäudes errichtet.
1946
wurde im Garten hinter dem Weißbetriebsgebäude ein größerer Materialschuppen errichtet, der sehr vorteilhaft größere Vorräte an Rohmaterialien für die Massemühle unterbringt. Durch den weiteren Ausbau der Kollektion an besseren Dekoren konnte mehr Personal im Buntbetrieb eingestellt werden und macht sich dort die Beengung der Arbeitsplätze immer mehr bemerkbar, so daß die Frage einer Vergrößerung des Buntbetriebes dringend wird. Anfang
1949
konnte auch dieses Projekt in Angriff genommen werden, als an der Westseite im Anschluß an die Schmelze und Sortierstube das Gebäude vergrößert wird, um im Erdgeschoß die Packereiräume aufzunehmen und die Sortierstube in die bisherigen Packereiräume zu verlegen und darüber im 1. Stock eine ansehnliche Fläche der Buntmalerei vergrößern zu können. Leider konnte dieser Anbau infolge Materialschwierigkeiten bis Mitte des Jahres noch nicht gänzlich beendet werden, es ist aber Aussicht vorhanden, daß dies doch in wenigen Wochen noch geschehen wird. Ein Bad für die Belegschaft, welches einem dringenden Bedürfnis entspricht, ist ebenfalls in Angriff genommen und soll noch bis Ende Juli fertiggestellt und eingeweiht werden.
Belegschaft.
Es ist schon im Anfang dieser Ausführungen erwähnt worden, daß die Gründer der Firma mit einem Stamm von fünf Arbeitskräften die Fabrik begonnen haben und selbige in der Blütezeit bis auf 130 Mann steigern konnten, wozu außerdem bis zu 30 Heimarbeiterinnen kamen.
Im August 1924 konnte die Arbeit mit einem Stamm guteingerichteter Kräfte nach der Konkurszeit wiederaufgenommen werden und feierte in den Jahren bis 1932 eine ganze Anzahl das 25-, 30- und 35jährige Beschäftigungsjubiläum, dazu gehörten auch die beiden ältesten angestellten Obermaler Gick und Lagerist Breuning.

Zur Zeit bei der Firma noch tätige Jubilare
Zu Beginn des zweiten Weltkrieges mußten verschiedene männliche Angehörige zum Heeresdienst einrücken und erreichten bis 1942 die Gesamtzahl von 16 Mann:
Bergner, Hans, Massemüller
Gärtner, Rudolf, Modelleur
Hempel, Rudolf, kaufm. Angestellter
Hädrich, Günter, kaufm. Angestellter
Jahn, Kurt, kaufm. Angestellter, gef. 1943
Kirchner, Herbert, Hilfsbrenner, gef. 20.1.1942
Kraft, Heinz, Dreher, gef. 11.9.1944
Mählig, Paul, Dreher, gef. 24.7.1941
Mehlhorn, Heinz, Dreher, gef. 16.9.1940
Müller, Werner, Maler
Nowak, Franz, Massemüller
Partik, Hans, Massemüller
Preller, Otto, Formgießer
Schott, Johann, Obermaler
Schumann, Heinz, kaufm. Angestellter
Wunderlich, Otto, Hausmann und Maschinist, gef. 19.8.1943
Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges machte sich eine Umstellung der Belegschaft durch die entstandenen Lücken notwendig und wurden in größerem Umfang Evakuierte und Umsiedler eingestellt, die sich zum größten Teil sehr gut eingearbeitet haben und schon seit längerer Zeit mit zu den Fachkräften des Betriebes zählen. Es war durch besondere Anstrengungen möglich, auch bessere Dekore mit in den Verkauf, vornehmlich für Reparationslieferungen, zu bringen, wodurch das Malerpersonal ebenfalls erheblich vergrößert werden konnte. Die Steigerung der Produktion bedingte eine Erhöhung der Arbeitskräfte auch im Weißbetrieb, so daß augenblicklich insgesamt 125 Personen, einschließlich Angestellte, beschäftigt werden.










1. BGL-Vorsitzender
Planer









2. BGL-Vorsitzender
Müller

Wenn sich unter diesen mindestens ein Viertel befinden, die teils 15, 25, 40 sogar 53 Jahre bei der Firma ununterbrochen Tätig sind, so zeugt dies wohl am besten für das gute Verhältnis, das immer innerhalb der Firma bestanden hat und hoffentlich auch für die Zukunft bestehen wird.

Beschäftigte Evakuierte
Vertreter.
Wie schon im vorhergehenden erwähnt, wurde seit 1928 auch das Inlandsgeschäft aufgenommen, so daß sich unser Vertreterstab auf das Inlands- und Auslandsgeschäft gliedert.
Export.
Hans Balhorn, Hamburg
hat seit September 1924 in sehr erfolgreicher Weise das Hamburger Exportgeschäft aufgebaut, durch welches hauptsächlich Lieferungen nach Mittel- und Südamerika, Ägypten und Niederländisch-Indien ausgeführt wurden. Durch den Rückgang des Exports übersiedelte Herr Balhorn ab 1932 nach Berlin und bearbeitete dort für uns das Inlandsgeschäft. Er wurde 1943 in Berlin ausgebombt und nahm Wohnung in Eisenberg, wo er 1944 verstorben ist.
Ernst Strauß, Nürnberg
bearbeitet von 1927 • 1932 die Nürnberger Exporteure, allerdings nur in bescheidenem Umfange.
Wilhelm Pohlmann, Bremen
ist ab 1924 in der Bearbeitung der Bremer Exporteure tätig.
Isidor I. Braunstein, Bukarest
bearbeitet Rumänien und konnten beachtliche Umsätze mit dieser Kundschaft erzielen.
Moritz A. Kalderon & Co., Belgrad
hat die Vertretung für Serbien inne und kann auf Grund unserer Spezialkollektion so erfolgreich sein, daß der Export nach diesem Land die zweite Stelle in unseren Jahresumsätzen einnimmt.
Kisch & Co., Amsterdam
bearbeitete sowohl die holländische Inlandskundschaft wie auch die Exporteure nach den holländischen Kolonien.
Ad. Naegele, Brüssel
nahm ab 1930 die Bearbeitung der Kundschaft Belgiens und Nordfrankreichs auf und hat in den ersten Jahren besonders nach Nordfrankreich mehrfache Waggonsendungen zustande gebracht.
Josef Singer, Budapest
ist sowohl bei der Kundschaft Ungarns wie auch in den Balkanländern bestens eingeführt und brachte mehrfach gute Geschäfte zustande.
Hornstein, Lanzetta & Figli, Kairo und Alexandrien
Mit beiden Häusern wird ab 1930 nach Ägypten gearbeitet und mehrere sehr beachtliche Aufträge ausgeführt, wobei allerdings infolge der bekannten Mentalität der ägyptischen Kunden Verluste nicht ausbleiben.
N. Bucherer, Athen
arbeitet für uns seit 1937 für Griechenland, die Aufträge berechtigten zur Hoffnung eines günstigen Ausbaues dieser Verbindung, welche leider durch die Kriegswirren gänzlich unterbrochen wurde.
Jean Ulrich, Amsterdam
hat nach Beendigung des Vertreterverhältnisses mit Kisch & Co. die Bearbeitung der holländischen Kundschaft übernommen und brachte bei anfänglich kleineren Bestellungen besonders in den Jahren während des Krieges sehr beachtliche Aufträge. Die Verbindung konnte in diesen Wochen wieder erfolgreich gestaltet werden, als die ersten namhaften Abschlüsse mit holländischen Firmen zustande gekommen sind.
Hans Barbitschi, Zagreb
übernahm seit 1938 die Vertretung für Jugoslawien und Kroatien und hat die Umsätze seit 1939 nach diesem Land so steigern können, daß der Export umsatzmäßig an erster Stelle stand.
Arif Hikmet, Tirana
arbeitet seit 1927 mit uns für Albanien auf eigene Rechnung.
Elias Caraco & Freres, Istanbul
hatte seit September 1924 den Alleinverkauf unserer Kollektion für die Türkei inne und haben die Umsätze in den Jahren 1924 bis 1932 ein Drittel unserer gesamten Produktion ausgemacht. Seit Kriegsende hat die Bearbeitung der Türkei die bestens eingeführte Firma
Walther Berghaus, Inh. H. Härtel, Istanbul
übernommen.
Zusammenfassend muß bemerkt werden, daß wir mit dem größten Teil der Auslandsvertretungen und vielen Auslandskunden wieder in schriftlichen Verkehr traten, sobald nach Kriegsende die Post wiederaufgenommen wurde. Die eingehenden Anfragen aus diesen Ländern waren uns ein Beweis treuer Geschäftsfreundschaft und Wertschätzung unseres Fabrikates und hoffen wir, daß alle Verbindungen recht bald wieder durch Warenlieferungen erfolgreich fortgesetzt werden können.
Inland
Sachsen und Thüringen
Diese wurden von 1930 bis 1937 durch
Herrn Seelenfreund, Leipzig
bearbeitet und gelang es diesem durch zähe Arbeit, uns einen großen Kreis guter Abnehmer zuzuführen. Ab 1938 übernahm
Herr Paul Starke, Leipzig
den gleichen Bezirk.
Schlesien
hatte
Herr Loepold Paulsen, Standorf
seit 1934 übernommen und uns ebenfalls laufend beträchtliche Aufträge zuführen können. Herr Paulsen mußte nach Kriegsende seine Heimat verlassen und ist 1947 in Sachsen als Evakuierter verstorben.
Ostpreußen
hat von 1933 bis 1935
Herr Willi Schlonski
bearbeitet, dann übernahm
Herr Wilhelm Prinz, Berlin
diesen Bezirk. Pommern, Mecklenburg und Schleswig-Holstein vertrat
Herr Heinz Roeger, Stettin
welcher uns ebenfalls gute Kundschaft zuführte. Herr Roeger hat seit Kriegsanfang seinen Wohnsitz nach Braunschweig verlegt und stehen wir mit ihm in ständiger Verbindung.
Groß-Berlin
wurde bis 1943 durch
Herrn Hans Balhorn
bestens bearbeitet.
Alle Inlandsvertretungen haben wesentlich Anteil, daß wir neben direkten Lieferungen an Grossisten und Warenhaus-Konzerne den Absatz unserer Produktion ständig gesichert hatten und selbigen immer in aufsteigender Linie führen konnten. Es sei daher allen beteiligten Herrn Vertretern sowohl des In- wie Auslandes an dieser Stelle der aufrichtigste Dank der Firma für die immer erfolgreiche Mitarbeit ausgesprochen.
Produktion
Nach Kriegsende wurde die Produktion im Betrieb nach nur vierzehntägiger Unterbrechung wiederaufgenommen und war zunächst die Beschaffung der Roh- und Brennmaterialien schwierig, so daß wir, um Briketts einzusparen, eine Anzahl Unterglasurdekore aufnahmen, die auch heute noch bestens verkauft werden. Die Lenkung in der Zuteilung der Materialien durch die amtlichen Stellen hat den Fortgang der Produktion gesichert, so daß heute 125 Belegschaftsmitglieder volle Beschäftigung in der Firma finden.
Schwieriger wurden die Fabrikationsverhältnisse durch die Schaffung der Zonengrenzen, da unsere Branche auf die Einfuhr von Feldspat aus Bayern angewiesen war. Doch wurden auch dazu Mittel und Wege gefunden, um diesen Notstand zu überbrücken.
Der Bedarf an einfachem Gebrauchsporzellan ist im Inland noch immer ein unvermindert großer, so daß die Produktion auch heute noch restlos bewirtschaftet und gelenkt ist. Die Besatzungsmacht beansprucht ebenfalls einen Anteil an unserer Fertigung, so daß neben den Lieferungen für SMA-Export in besseren Dekoren die Hauptanteile an Gebrauchsporzellan für die russischen Handelsverwaltungen, HO, Konsumgenossenschaften und Großverteiler entfallen. Außerdem aber sind seit 1948 auch die Exportlieferungen wieder in Gang gekommen, und zwar zunächst nach Holland und Dänemark, jedoch stehen bereits Aufträge nach anderen Ländern auf Grund eingeleiteter Verhandlungen in Aussicht.

Gesamtbelegschaft am 1. August 1949
So kann zusammenfassend dieser Bericht mit einem Rückblick auf die 25jährige Tätigkeit geschlossen werden, als es gelungen ist, in dem bewegten Auf und Ab der Zeiten das Schiff der Firma doch sicher durch alle Fährnisse zu steuern. Dies alles war nur möglich durch eine jederzeit verständnisvolle Zusammenarbeit aller im Betrieb Beschäftigten. Was nützte dem dem Keramiker die kühnste Planung in der Produktion, was hätte der Kaufmann mit großem Wagnissen im Absatz der Erzeugnisse anfangen können, wenn nicht eine Belegschaft mit Fleiß, Geschick und Verständnis zu allen Zeiten im Werk tätig gewesen wäre? Und so soll der Dank allen dargebracht werden, die mit zu dem Ruf unserer Firma beitrugen, welcher in diesen 25 Jahren allenthalben im In- und Ausland geschaffen wurde! Es sei gleichzeitig der Wunsch, daß sich weitere Jahre wirtschaftlichen Aufstieges für unser Vaterland und damit verbunden auch für unsere Firma ergeben mögen, zum Wohle aller Beschäftigten!
Eisenberg, 1. August 1949.
BREMER & SCHMIDT
Inh.: Dr. Schmidt und Knüpfer
© 2009