Hintergrund: Porzellan sicher einpacken und versenden

Tipps zum Versand von Porzellan

Die Tipps kompakt

Die ausführlichen Tipps finden sich weiter unten.

Schritt 0 ▼

Die gute Vorbereitung. Frühzeitig Materialen für den Versand sammeln. Dies hilft Kosten sparen und schont die Mitwelt durch direkte Wiederverwertung.

Schritt 1 ▼

Versandgut messen und einen groß genugen und festen Versandkarton besorgen.

Schritt 2 ▼

Jedes Teil einzeln polstern. Hohlkörper mit geknüllten Papier stopfen. Ggf. zusätzlich mit Karton umgeben (Innenkartons) oder Zwischenlagenkartonage für mehr Schutz.

Schritt 3 ▼

Versandkarton packen. Schweres nach unten, Teller ggf. hochkant. Auf Abstand zwischen den Teilen und zur Versandkartonaußen­wandung achten - sollte jeweils etwa 4 cm oder mehr sein. Optimieren beim Einschlichten kann ein Hinweis sein für zu kleinen Versandkarton.

Schritt 4 ▼

Mit Füllmaterial die Beweglichkeit innerhalb des Versandkartons minimieren. Gut zukleben.

Schritt 5 ▼

Versandunternehmen (des Vertrauens) festlegen.

Schritt 6 ▼

Wasserfest Beschriften (Anschrift, Absender) oben auf dem Versandkarton. Keine Warnhinweise wie ZERBRECHLICH oder VORSICHT GLAS oder ähnliches. Paket aufgeben.

Zum Geleit: Ausreichend eingepackt ist das Mindeste

Zweck dieser Seite ist es, Menschen mit wenig Erfahrung beim Versand von Porzellan zu unterst├╝tzen, nicht dagegen die diese Seite Besuchenden zu bevormunden. Der alte Spruch gilt nicht grundlos: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Modern klingt das dann eher so:
 
Die Wirksamkeit einer prophylaktischen Maßnahme (Vorsorge) ist in Bezug auf die notwendige Häufigkeit und Intensität an Maßnahmen schwer beweisbar. Erst wenn diese notwendige Menge an Maßnahmen unterschritten wird und Schaden auftritt, wird der Mangel (an Vorsicht und Vorsorge) sichtbar. Dann ist es aber bereits zu spät. Wegen der Unumkehrbarkeit von Porzellanbruch gilt: Da Pakete von sehr unterschiedlichen Menschen und in sehr unterschiedlichen Situationen handgehabt werden ist ein bisschen mehr Polsterung meist geeigneter als a weng zweng.
 
Wer plant, in nächster Zeit Porzellan zu versenden, der sollte dafür schon mal Pack- und Polstermaterial sammeln.
Auch wenn Porzellan an sich relativ stabil ist, bestehen gewisse – aber durchaus leicht erfüllbare – Ansprüche in Bezug auf ein Versenden. Meist sind es immer wieder die gleichen Fehler, wenn Porzellan beim Versand bricht. Dabei lässt sich dies durch die richtige Packweise mit vergleichsweise einfachen Mitteln zuverlässig vermeiden, sofern beim Transport nicht unerwartet hohe Kräfte wirken. Dagegen sind bei einer ungeeigneten Verpackungsweise Schäden meist inklusive. Diese Fehler sind:
  • Zu kleiner Versandkarton.
  • Zu geringer Abstand zwischen den Porzellanteilen.
  • Zu wenig oder ungeeignetes Polster- und Packmaterial.
Die Aufzählung zeigt deutlich, dass diese Fehler und damit die meisten Schadensfälle vermeidbar sind. Diesbezüglich ist die Überlegung, dass die Versandversicherung etwaige Schäden schon abdecken wird, reichlich naiv. Sofern Packfehler erkennbar sind, gibt es keinerlei Erstattung (Versicherungsleistung), da kein entsprechender Anspruch besteht. Vielmehr müssen die Versandbedingungen - und dazu gehört auch die Verpackungsleitlinie - des jeweiligen Versenders erkennbar erfüllt sein.
 
Einpacken braucht Zeit und dies erfordert ggf. Geduld, auch beim Käufer. Mein Motto an dieser Stelle lautet:
Lieber langsam und wirklich sicher und lieber Polster- und Füllmaterial in die Abfalltonne als zerbrochenes Porzellan.
Auch wenn das Verpacken mitunter ein wenig kosten kann, so steht dies oftmals in keinem Verhältnis zu zerbrochenem Porzellan. Daher lohnt sich ein ordentliches Einpacken von Porzellan immer, denn es hilft letztlich auch Ressourcen zu schonen.
 
Im Nachfolgenden werden die Maße in cm (Zentimeter) angegeben, da diese im Alltag häufig so kommuniziert werden.
Zur besseren Vorstellung: Das Volumenmaß von 1 Liter entspricht beispielsweise 10 × 10 × 10 cm (Länge × Breite × Höhe) Raummaß. Für ein (wirklich) versandsicheres Polstern beispielsweise einer Tasse mit Henkel mit einer Flüssigkeitsmengenkapazität von etwa 220 ml braucht es wenigstens 2 Liter an Paketvolumen.

Porzellan vorbereiten

Schritt 0

Zur allgemeinen Vorbereitung gehört das Bereitlegen/Griffbereithalten von Klebeband und Cuttermesser/Schere. Und es geht ans Sammeln von Polster- und Füllmaterial: Luftpolsterfolie, Trittschalldämmung(smatte), Styroporplatten, Styroporflips, Mais-/Reisflips, Zeitungspapier, stabiler Versandkarton, kleine Kartons.
An sich ist die Phase der Vorbereitung der bedeutendste Teil beim Porzellanversand, da sich Fehleinschätzungen auf alle weiteren Schritte auswirken.

Schritt 1

Alle Teile hinstellen und ausmessen. Dabei gilt:
Wenn nur ein Teil dann dies: Länge, Breite und Höhe ausmessen und immer 10 bis 12 cm in jede Richtung hinzuzählen. Nachfolgend Beispiele:
  • Beispiel 1: Ovale Servierplatte, 40 cm lang, 25 cm breit und 3 cm hoch. Der Versandkarton sollte hierfür mindestens 50 × 35 × 15 cm (26 Liter) messen. Bei einem zu flachen Karton besteht die Gefahr, dass beim Stapeln der Pakete durch den Versender dieses zusammengedrückt wird und der Polstereffekt für den Inhalt verloren geht; dadurch geht die Schadenswahrscheinlichkeit hoch.
  • Beispiel 2: Kaffeekanne mit Deckel 24 cm hoch, 24 cm von Tülle bis Henkel und 13 cm tief. Die Maße für den Versandkarton sollten wenigstens 35 × 30 × 24 cm (25 Liter) betragen. Die Kanne darf gut gepolstert diagonal in das Paket gestellt werden; der Deckel findet gut gepolstert daneben Platz.
Wenn mehrere Teile zu versenden sind können die nachfolgenden Beispiele als Vorstellungshilfe nützlich sein:
  • Beispiel 3: Kaffeeservice für 6 Personen, 45 cm lang, 30 cm breit und 23 cm hoch (entspricht 31 Liter). Der Versandkarton sollte hierfür etwa 60 × 50 × 40 cm messen (entspricht 120 Liter).
  • Beispiel 4: Mokkaservice (der Form 1000) für 6 Personen, cm lang, cm breit und cm hoch (entspricht Liter); siehe Bild. Der Versandkarton sollte hierfür etwa × × × cm messen (entspricht Liter). Auch wenn das Service „praktisch“ - einlagig umhüllt - in einen Schuhkarton passt, ist ein solcher Karton viel zu klein und die Wandung zu unstabil und es kommt immer zum Bruch, da die Geschirrteile allesamt relativ dünnwandig sind. Ein solches Service zeigt deutlich, dass lediglich bei einer Polsterung jedes einzelnen Teiles die Bruchgefahr relativ sicher gebannt ist. Selbst mit Polsterung ist das Ineinanderstellen der Tassen meist mit Bruch verbunden.
Das dritte und vierte Beispiel zeigt, dass mindestens etwa das vierfache Volumen für einen sicheren Versand notwendig ist.
Sollte das ermittelte Maß sehr groß oder das Gewicht sehr hoch sein kann es helfen, mehrere Pakete aus einem Kauf zu machen.

Porzellan polstern

Schritt 2

Grundsätzlich jedes Teil für sich polstern. Niemals mehrere Teile wie Teller oder Tassen zusammenfassen, auch nicht den Deckel auf einer Kanne/Zuckerdose belassen. Kannen oder Dosen innenseitig mit geknüllten Zeitungspapier vollstopfen (dämpft Vibrationen beim Transport). Die Polsterung sollte etwa 4 cm in jede (!) Richtung ausmachen.
Dabei gilt: Polstermaterial mit höherem Rückstellfaktor ist besser geeignet. Aber: einlagige Luftpolsterfolie/Trittschalldämmung hat normalerweise keinen nennenswerten Polstereffekt und ist daher in dieser Anwendungsform nicht geeignet.
Geknülltes Zeitungspapier ist in jedem Fall ein kostengünstiges Füllmaterial. Als Polstermaterial ist es wegen der sehr geringen Rückstellfähigkeit nicht so gut geeignet. Sollte Zeitungspapier als Polsterhülle zum Einsatz kommen, dann empfiehlt es sich, immer gleich mehrere Lagen zu verwenden und entsprechend dick (4 cm in jede Richtung) aufzupolstern.
Tassen zuerst mit geknüllten Papier füllen und dann mit mindesten zweilagigem großseitigen Zeitungspapier oder besser mit etwa 50 × 50 cm großer Luftpolsterfolie umhüllen. Tassen dürfen auf gar keinen Fall ineinander gestellt werden um vermeintlich Platz zu sparen.
 
Tatsächlich braucht hier meist nur wenig bis garnicht mit Klebestreifen geklebt werden.
Auch kann es hilfreich sein, die Polster- und Packarbeiten am Boden, bestenfalls auf einem Teppich durchzuführen. So kann beim Packen nichts tief herunterfallen.
Ungeeignete Einpackmaterialien sind: Einlagige Materialien wie Küchenrollenpapier, Zeitungsseite. Aber auch einlagige Luftpolsterfolie oder Trittschalldämmfolie hat keinen polsternden Effekt.
Ab einer Lagendicke von etwa 2 cm beginnt erst der gewünschte polsternde Effekt — für den Versand dürfen es aber besser 3 bis 4 cm sein.
 
Ausnahme gefällig? Wie leicht wäre doch unser Leben, gäbe es da nicht diese verflixten Ausnahmen. Eine Absprache mit den Wünschen des Käufers kann hierbei Ärger vermeiden helfen.
  • Originalverpacktes Porzellan. Porzellan, das noch in der Originalverpackung vorhanden ist, kann insbesondere für Sammler sehr interessant sein, sofern auch die Originalverpackung unbeschadet bzw. im „Fundzustand“ erhalten bleibt. Hier ist eine besondere Abwägung zwischen Originalität und maximaler Polsterung zu finden. Für den Versand angebrachte Klebestreifen auf der Originalverpackung zerstört den Originalzustand genau wie das Öffnen einer Kunststoffumhüllung und sind vom Sammelnden normalerweise nicht gewünscht.
  • Porzellanmedaille mit originaler Aufbewahrungsschatulle. Hier kann es notwendig sein, die Porzellanmedaille gut gepolstert und außerhalb der Originalschatulle im Paket zu packen. Vor allem wenn die Scharniere oder der Verschluss der Originalschatulle bereits locker ist oder wenn die Medaille mehr als etwa 200 g wiegt. Gleiches gilt übrigens auch für Teller mit Schatulle, denn Schatullen sind nicht für den Versand konzipiert, sondern als Aufbewahrungsutensil für den Sammlerschrank.

Porzellan einpacken

Schritt 3

Für den Versand eignet sich nur ein stabiler Karton; ideal ist feste Doppelwellpappe.
Bei mehreren Geschirrteilen wie einem Kaffeeservice für 6 Personen ergeben sich je nach Umfang des Services so zwischen etwa 17 und 25 einzeln gepolsterte Teile.
 
Sofern beim Einschlichten in den Karton optimiert werden muss ist wahrscheinlich die Versandkartonage zu klein.
 
Sollte der Versandkarton sehr groß ausfallen, dann nicht den restlichen Platz oben im Paket einfach mit Füllmaterial stopfen, sondern die Teile im Paket mehr verteilen und zwischenrein Material verfüllen.
 
Je nach Versender gibt es unterschiedliche Berechnungen längs der Paketgröße. Dabei lohnt es sich oft, sich an den Maximalmaßen einer Paketklasse zu orientieren.
Beispielsweise bei DHL ist ein relativ großes Paket möglich mit Längenmaß bis 120 cm, Breitenmaß bis 60 cm und Höhenmaß bis 60 cm bei Gesamtmaß (Gurtmaß) von 300 cm (Länge + 2*Breite + 2*Höhe). Andere Versender haben Pakete mit ähnlich großen Paketmaßen im Angebot, die sich teils anders berechnen - siehe deren Homepages/Gebührenordnungen.
 
Für einen verbesserten Schutz kann es hilfreich sein, gepolsterte Teller als Dreierpack nochmals mit Karton zu umgeben. Auch die gepolsterten Tassen, Dosen oder Kännchen zusätzlich mit Karton umgeben hilft gegen Bruch.
Alternativ: Falls mehrlagig in den Versandkarton gestapelt werden muss empfehlen sich Zwischenlagen aus Karton. Hierbei sind die Lücken in jede Lage vor dem Einlegen der Zwischenkartonschicht mit Füllmaterial aufzufüllen.
 
Zuerst den Boden des Versandkarton mit geknülltem Papier füllen - etwa 2 bis 5 cm hoch.
Die gepolsterten Geschirrteile sorgfältig in den Karton stecken und etwaige Zwischenräume mit Füllmaterial verfüllen. Mitunter ist das Stellen von Tellern hier hilfreich, da sonst ein Tellerstapel entsteht, bei dem die Last nach unten immer größer wird. Innenkartons sorgen hier zudem für mehr Stabilität.
 
Leitsatz: Räumliche Trennung und Schutz des Porzellans durch Polsterung und Füllmaterial ist das A und O.

Schritt 4

Das in den Versandkarton gegebene gepolsterte Porzellan darf sich nicht mehr bewegen, wenn der Versandkarton zugeklebt ist. Dieses Nichtbewegen wird erreicht durch Füllmaterial wie geknülltes Papier oder Styropor-/Reis-/Maisflips o.ä.
 
Dabei eher ungeeignet sind großvolumige Luftpolster, da diese zerplatzen können und dann keinerlei Wirkung mehr ausüben.
Tipp: Kartonage für den Innenbereich des Versandkartons findet sich beispielsweise bei einem Diskounter/Supermarkt - und das normalerweise kostenlos.

Porzellan versenden

Schritt 5

Die Wahl des Versenders hängt von verschiedenen Faktoren ab:
  • Die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit eines Versenders.
  • Die Versandkosten zu den erforderlichen Paketmaßen.
  • Die Zustellgeschwindigkeit.
  • Positive, aber auch negative Erfahrungen mit einem Versender.
Das Personal der Paketentgegennahme ist für die Beurteilung einer Verpackungsweise nicht qualifiziert. Etwaige Aussagen dieser Personen sind folglich wertlos und in keinster Weise rechtsverbindlich.
 
Nachfolgend ein paar Beispiele für Packempfehlungen durch Versender (Stand: 26.06.2022). Keine noch so gut ausgeführte Packweise sollte den Versender und seine Mitarbeiter davon abhalten alles zu tun, um einen schadfreien Transport und eine Übergabe des Paketes mit heilem Inhalt zu bewerkstelligen.

Schritt 6

Die Beschriftung des Versandkartons:
Die Adressierung ist vorzugsweise mit wasserfester Beschriftung und gut lesbar vorzunehmen und gut sichtbar auf die Versandkartonoberseite zu kleben. Die meisten Versender bieten eine online-Frankierung und -Adressierung an - sofern möglich das Versandetikett per Laserdrucker ausdrucken.
In verschiedenen AGB von Versendern ist explizit angegeben, dass von Außen nicht auf den Inhalt eines Paketes geschlossen werden darf. Die Angabe »Vorsicht Glas« (auch als Symbol) oder »ZERBRECHLICH« wäre auch solch eine unerwünschte Deklaration. Ob allerdings eine derartige Markierung darüber hinaus den Zustellenden dazu animiert, das Paket absichtlich fallen zu lassen um zu hören ob es klirrt, ist zwar spekulativ respektive menschlich, doch damit nicht ausschließbar. Erfahrungen zeigen allerdings, dass eine derartige Beschriftung nicht wirksam ist.
Nach derzeitigem Stand empfiehlt sich daher: Keine Beschriftung mit Worten wie ZERBRECHLICH oder VORSICHT GLAS oder ähnlichem.
Falls online vorfrankiert - was oft kostengünstiger als der Thekenpreis ist - einfach im Paketshop/am Paketschalter abgeben und Quittung für die Einlieferung geben lassen und diese dann einige Zeit aufheben.

Abrundende Gedanken zum Versand

Gerade unter Mitweltgesichtspunkten ist eine ordentliche und gut polsternde Verpackungsweise in Summe deutlich ressourcenschonender als kompakt eingepacktes Geschirr, welches beim Versand zu Bruchteilen gepoltert wird. Gerade die Wiederverwendung von Polstermaterialien wie Luftblasenfolie, Styroporchips, Trittschalldämmungsfolie oder ähnliche Kunststoffprodukte erhöht den Nutzeneffekt gegenüber den Schadaspekten und ist zu bevorzugen.
 
Grundsätzlich kann ein Versender die Verantwortung für den Versand auf den Käufer übertragen. Allerdings ist dieser Ansatz wenig nutzbringend, da der Versender stets dazu verpflichtet ist, das Kaufgut auf Zuruf geeignet einzupacken (!); dies ergibt sich z.B. aus § 447 BGB. Sorgfältiges Verpacken bleibt immer in der Verantwortung des Versendenden und kann nicht abgewälzt werden.
 
Es kann sehr hilfreich sein, in den Karton oben auf dem Versandgut ein Blatt zu legen auf dem Anschrift und Absender zu ersehen sind.
 
Unter dem Stichwort Verpackungsleitfaden finden sich im Internet verschiedene Seiten/Dateien mit teils wichtigen Informationen vom jeweiligen Versandunternehmen.
 
Wer auf der Suche nach rechtlichen Informationen ist, sollte sich grundsätzlich einen Anwalt nehmen. Diese Seite kann und will hier weder Ersatz leisten, noch kann sie genügend detailiert sein, um als Referenz zu dienen. Sie ist mehr Erfahrungsbericht und eigene Recherche zum Thema ordentliche bzw. ausreichende Verpackungsweise und was in Bezug auf Verpackungsmurks gesehen werden kann. Sollte durch das Anwenden der Verpackungstipps bereits Schaden vermieden worden sein, dann ist ja kein weiterer Schritt notwendig.
 
Sollte man das Porzellan vor dem Versand noch mal reinigen? Nein. Insbesondere durch die Handhabung beim Reinigen entstehen ungewollt Schäden. Schmutziges Geschirr (sog. Fundzustand) sieht vielleicht nicht so toll aus, aber solange es heil ist, reicht das für die Vertragserfüllung.
 
Päckchen und Pakete, die nicht direkt zugestellt werden konnten, werden vom Versender meist an einen Abholort verbracht. Sollten diese nicht innerhalb der Abholfrist in Empfang genommen werden (können), werden sie an den Absender (Auftraggeber und Vertragspartner gegenüber dem Versender) zurückgesendet. An dieser Stelle frage ich mich, ob es erlaubt ist oder was dagegenspricht, als Absendeadresse die Anschriftadresse (oder eine alternative Zustelladresse) zu verwenden? Dadurch würde die Sendung nun doch an den Empfänger zugestellt werden können ... ??? Korrekt respektive wünschenswert wäre es, wenn Versandunternehmen grundsätzlich bei Nichtzustellung eine gesonderte Rücksendeadresse (faktisch eine alternative Zustelladresse) zulassen würden.
 
 

Quellennachweis/Zitation

Quelle

Frühere Seite: Hintergrund_Porzellan_Polstern-Packen-Versenden.htm.
 

Zitation

 
 
 
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by Günther Schleu
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