Porzellanfabrik E. Mühlenfeld in Eisenberg/Thüringen • Firmengeschichte • alle Porzellanmarken

Derzeit ist davon auszugehen, dass Mühlenfeld erst Jahre nach dem Kauf der Porzellanfabrik eine Markung für sein hergestelltes Porzellan einführte - und zwar frühestens 1882.

M.P.M. / MPM [Zuordnung der Varianten nicht 100-prozentig sicher!]

Anmerkung(en):
(1) M.P.M. steht für Mühlenfeld Porzellan-Manufaktur (ab ca. 1882).
(2) Diese Marke wurde auch von der Nachfolgefabrik, von Wilhelm Jäger verwendet. Die Porzellanfabrik Wilhelm Jäger führte die Tradition der Marke für unterglasurblau dekoriertes Porzellan (Zwiebelmuster, Indisch-Blau, Delft, Vogel-auf-Zweig) bis etwa 1939 weiter.
(3) In der älteren Markenliteratur wird für diese Marke fälschlicherweise ausschließlich die Porzellanfabrik »E.&A. Müller, Schönwald, Bayern« ausgewiesen. Vgl. sammeln.at - Wer kennt das Motiv und den Hersteller ? Bitte beachten: Keine Haftung für Inhalte fremder Internetseiten. In Adressbüchern der Keramindustrie vor 1910 findet sich für Müller der Hinweis, dass M.P.M. i.d.M.gest. worden war, allerdings bedeutet dies wahrscheinlich in die Masse gestochen; siehe auch: Porzellanmarke • MPM | M.P.M.
(4) Cave: Nicht zu verwechseln mit der handgemalten Meissener Porzellanmarke (M.P.M.) von vor 1731 (siehe: wikipedia.de - Meißener Porzellan - Geschichte des Markenzeichens Bitte beachten: Keine Haftung für Inhalte fremder Internetseiten); Meissen verwendete keinen Markenstempel.
 
Marke: M P M (Druckbuchstaben mit und ohne Punkte)
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1882 bis spätestens 1940
verwendet, wahrscheinlich: 1882 bis 1939
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder):

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