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Eisenberger Porzelliner

Porzelliner

Die fast zweihundertjährige Geschichte der Eisenberger Porzelliner ist bislang nicht geschrieben und auf Grund des zeitlichen Abstandes kann diese wohl auch nur noch sehr unvollständig geschrieben werden. Nur selten wurden Porzellanscherben vom Malenden voll signiert oder zumindest mit einem Kürzel versehen.
Malernummern, wie sie noch im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts auf Blau unter der Glasur dekorierten Geschirr häufig waren, lassen sich leider nicht mehr Namen zuordnen. Insbesondere bei der Porzellanfabrik Kalk, für die über 100 Winkelmaler beschäftigt waren, wäre eine Zuordnung der Nummern zu den teils bekannten Blaumaler*innen wünschenswert.
Eine der wenigen Quellen mit Namen ist das Eisenberger Adressbuch von 1913, in dem auch Berufsbezeichnungen enthalten sind.
Wer Informationen zu Eisenberger Porzellinern hat und an einer Verbesserung dieser Seite mitwirken will, kann diese gerne per eMail - eisenbergerporzelliner@porzellanfieber.de - zusenden.
 

Porzelliner-Malerzeichen

Malerzeichen Name des Porzelliners Zeitraum (Leben/Arbeit) Porzellanhersteller/-dekorateur Weiteres
A.E. Albrecht Ehlert 1909 - 1988 / 1925 - 1987 Kalk siehe hier
G.Franz Fortuna siehe hier
KN. Kalk siehe hier
N. Kalk Delft-Dekor blau unter Glasur
 

Porzelliner-Malernummern der Porzellanfabrik Kalk

Sehr schwer lesbare Porzellanmarke mit rauensteinartigem Aussehen und nicht lesbarer Nummer.
Die Malermarkung der Porzellan­fabrik Kalkhandgemalte und normalerweise mit den Spitzen noch oben zeigende gekreuzte Pfeile mit nebenstehen­der Malernummer (1-148; I-VII) – wurde zwischen 1900 und Mitte 1925 stets unter der Glasur und meistens in kobaltblau – wie auch der Dekor – ausgeführt. Diese 1- bis 3-stellige Nummer darf nicht verwechselt werden mit einer Dekornummer, wie sie bei auf der Glasur dekoriertem Porzellan zu finden ist. Dabei wurde die Malernummer genau wie die Porzellanmarke teils recht schludrig handgemalt, wodurch die Lesbarkeit eingeschränkt ist; vergleiche nebenstehende Markung. Sehr häufig fehlt auch ein Hinweis, wie eine bestimmte Nummer zu lesen ist, beispielsweise als 6 oder 9, 61 oder 19 usw.; an dieser Stelle ist auch die Pfeilspitzenrichtung - nach oben - kein ganz sicheres Kriterium.
Unklarheiten bestehen auch zur Nummernvergabe generell. Haben die römischen Nummern eine besondere Bedeutung? Wurde die Nummer fortlaufend vergeben oder wurde die Nummer erneut vergeben, wenn eine Zusammenarbeit beendet war?
 
Nr. Malerzeichen Name des Porzelliners Zeitraum (Leben/Arbeit) Unterglasurdekore
2  ? ? Strohhalmmuster.
3  ? ? Strohhalmmuster.
4  ? ? Strohhalmmuster.
5  ? ? Strohhalmmuster.
6  ? ? Strohhalmmuster.
8  ? ? Strohhalmmuster.
9  ? ? Strohhalmmuster.
12  ? ? Strohhalmmuster.
13  ? ? Strohhalmmuster.
18  ? ? Strohhalmmuster.
Strohblumenmuster.
19  ? ? Strohhalmmuster.
27  ? ? Strohhalmmuster.
29  ? ? Strohhalmmuster.
35  ? ? Strohhalmmuster.
44  ? ? Strohhalmmuster.
45  ? ? Strohhalmmuster.
49  ? ? Strohhalmmuster.
56  ? ? Strohhalmmuster.
Strohblumenmuster.
Rocaille.
63  ? ? Strohhalmmuster.
71  ? ? Strohhalmmuster.
I  ? ? Strohhalmmuster.
Zwiebelmuster.
III  ? ? Strohhalmmuster.
VII  ? ? Strohhalmmuster.
17  ? ? Hier: gestempelte Markung mit "3" und handgemalter Malernummer.
Indisch-Blau.
Diese Tabelle ist derzeit als äußerst unvollständig anzusehen.
 

Die Porzellanfabriken Jäger und Reinecke

Gelegentlich findet sich auch auf Porzellan der Fabriken Jäger und Reinecke eine Malernummer, normalerweise in blau unter der Glasur.
 

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Quellennachweis/Zitation

Quelle

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by Günther Schleu
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