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Kalk-Porzellanmarke der Woche
Kalk-Porzellanmarke
›der Woche‹ (... mehr)
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Neu entwickelt wird auch die seitliche Toolleiste (fast fertig).
Eine Ver­schlankung sowie eine Informa­tionsver­dichtung des Seitenan­gebotes wird angestrebt.

Mitwirkung erhofft und erbeten

 Hier ist Ihr mitwirken gefragt: Wie heißt die Porzellan­fabrik/-malerei der neben­stehenden Porzellan­marke? Antworten bitte per eMail senden.
Derzeit werden die Firmendaten von 3 verschiedenen Firmen, wahrscheinlich Porzellanmalereien, gesucht. Eine Markung konnte inzwischen bestimmt werden.
Zur Marke »gekreuzte Pfeile« gibt es auch Klärungsbedarf, weiteres hierzu auf den Seiten Aufglasurdekore und Unterglasurdekore

Eisenberger Porzellan seit 1796

Eisenberger Porzellanmarken

»Form 1000«, die schräge Mokkaservice-Form aus Thüringen

  • Hersteller und Dekore aus: Deesbach, Eisenberg, Grossbreitenbach, Halle, Kahla, Leuchtenburg, Lichte, Oberhohndorf, Reichenbach, Rudolstadt, Schmiedefeld u.a.
  • Hersteller: Bremer & Schmidt, Spezialporzellan Eisenberg
  • Dekorateure: August Frank, August Frank & Bauer u. Lehmann, AVM HANSA, Bremer & Schmidt, Bauer und Lehmann, Carl Alfred Römhild, Carl Wilhelm & Co, C.K. Weithase, Ecklund, Erika Lutz, Erwin Jähnert, Franz Fritz Nachfolger, Häckel Pröschold, Hädrich und Hädrich, Hädrich und Sohn, Malerei Deesbach, Otto Hädrichs Wittwe, Porzellanmalerei Kahla, Porzellanwerk Lichte, Spezialporzellan Eisenberg, Willi Riese

Wenn Sie Porzellan / Geschirr oder Werbeschriften / Prospekte / Preislisten / Veröffentlichungen der Porzellanfabrik Kalk oder einer anderen Eisenberger Porzellanfabrik / Porzellanmalerei verkaufen wollen oder inhaltlich vergleichbare Informationen für eine Ver­öffentlichung zur Verfügung stellen wollen, schreiben Sie bitte an: porzellan@porzellanfieber.de

Wozu?

Ziel des Projekts porzellanfieber.de ist der Erhalt und das Gedenken an die Porzellinerzeit der Stadt Eisenberg/Thüringen.

Wer?

Derzeit wird das Projekt fortgeschrieben von Günther Schleu, Erlangen.

Mitwirkung

Eine Mitwirkung am Projekt porzellanfieber.de ist durch Gabe von Porzellanstücken, Firmenunterlagen, firmenspezifischen Produktivmitteln und anderen in Bezug zu Eisenberger Porzellanfabriken oder Porzellandekorateuren stehenden Gegenständen denkbar. Auch die Weitergabe von digitalisierten Unterlagen hilft.

Nutzungsbedingungen (bitte ganz lesen)

  • Urheberhinweise für Bilder und Texte
  • Quellangaben, Hinweise zur Zitierung
  • Kein Support, keine Historsierung
  • Vorgestellte Geschirrformen und Dekore sagen nichts über die Häufigkeit aus.
  • Haftungsausschluß • Garantieverzicht
  • ... mehr zu diesem Thema ...

Fest der Porzelliner in Selb

Am Samstag 1. August 2026 wird voraussichtlich der nächste Porzellanflohmarkt zum Porzellinerfest in der Selber Innenstadt stattfinden.

Such- und Tauschzone

Neues von der Tauschfront

Kommt ... noch nicht, aber bald.

»II«: Aktuelles

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»III«: Kontakte gesucht ...

... nach Niederlande, Dänemark.
Zur Unterstützung beim Erwerb von Porzellanteilen.
Om te helpen bij de aanschaf van porseleinen voorwerpen.
At hjælpe med anskaffelse af porcelænsstykker.
Kontakt via eMail.
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Abkürzungen: PF (Porzellanfabrik); PM (Porzellanmalerei); PZ (Porzellanzulieferer).
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fertig Stadt Eisenberg Vereine • Freiwillige Feuerwehr (seit 1852)• Andenken zu Jahrfeiern 10.10.2025
fertig Stadt Eisenberg Vereine • Freiwillige Feuerwehr (seit 1852) 10.10.2025
fertig Form 1000 Rudolstadt • C.K. Weithase (CKW) • {##} Andenken (Sellin a. Rügen — Wappen) 10.10.2025
fertig Form 1000 Rudolstadt • C.K. Weithase (CKW) 10.10.2025
fertig Stadt Selb Porzellinerfest: Photographische Impressionen vom Trödelmarkt 2025 in 99 + 1 Bilder 05.08.2025
fertig Stadt Selb Porzellinerfest: Photographische Impressionen vom Trödelmarkt 2024 in 100 + 1 Bilder 05.08.2024
fertig Stadt Eisenberg Firmen • VEB Möbelkombinat Eisenberg • Keramikteller (1979): 10 Jahre, Engobemalerei, Bürgel 21.10.2023
update Stadt Eisenberg Schulen • Volkshochschule: I.S.S. 1938 - International Summer Schools (Internationale Sommer Schulen) 21.10.2023
fertig PM Feodor Voigt Rechnungen 04.09.2023
fertig PF Bremer & Schmidt Geschmacksmuster #6483 (Ausschneidebogen in einer Kinderserviceverpackung) und #11138 (Kaffeegedeck) 31.08.2023
fertig PF VP Fortuna Geschmacksmuster #10648 (Geschirrform Pompadour) 29.08.2023
 
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Aktuelle Gedanken rund um porzellanfieber.de - diesmal:

Juni 2026: Zukunftszutaten im Angesicht von Gegenwart
#gedeihlichkeit #mitwelt #wertanlage
Von: Günther Schleu, Erlangen
Simplify your life
Ist weniger mehr? Ist unsere Zukunft in Gefahr? Wer ist Zukunft? Was brauchen junge Menschen weil es ihnen heute mehr denn je fehlt!
  • Bildung.
  • Ziele.
  • Ahnenbindung.
  • Entwicklungsraum.
Klingt recht provokant? Ja, ist mit Absicht so formuliert.
Ehre, Respekt, Liebe, Würde sind mehr als nur Worte, es ist, was menschliches Leben ausmacht, weil es uns von allem anderen in der Natur unterscheidet. Dies alles kann nicht verloren gehen oder gestohlen werden, nur durch Werteinvertierung versklavt. Wie leicht sind wir alle doch erpressbar, weil wir schwach sind oder fehlerbehaftet.
Das Geschenk des gegebenen Lebens ist kein Schuldschein! Es ist eine neue Chance und kann in Versagen oder Erfolg enden; nur hüte Dich mehr vor dem Richter nach dem Lebensende, vor Dir selbst. So ist es nicht die lebenslange Verantwortung der Eltern für die in die Welt gesetzten Kinder zu sorgen, sondern liegt bei jedem selbst als Prozess des Erwachsenwerdens. Dass unsere Gesellschaft immer mehr infantilisiert ist dabei kein gutes Zeichen aber scheinbar eine gewollte Entwicklung, da hier gefördert statt verhindert wird.
Wirksame Nützlichkeit liegt in der gedeihlichen Gemeinschaft, nicht im Profit oder in schnöden Likes. Wir sind gefangene unseres Denkens, unserer Vorstellung, unserer Verstrickung und unserer Bequemlichkeit. Diese sind der Ort an dem an der eigenen Glücklichkeit geschmiedet wird. Je verwirrter das Ganze ist, desto verstörter ist der Umgang miteinander, bis Täter und Opfer immer weniger unterscheidbar und trennbar erscheinen oder sich sogar umgekehrt darstellen lassen. Das wichtigste Zeichen eines gemeinschaftlichen Füreinander ist und bleibt die Dankbarkeit.
Die Jugend mag die Herausforderung gerne annehmen und »es« besser machen; gut würde allerdings schon reichen. Niemand hält sie auf als jeder nur sich selbst! Und genau so funktioniert das schon seit Generationen!
Ein- und Ausbildung
Rechtfertigungen, Ausreden oder (fadenscheinige) Begründungen ersetzen Gebildetsein nicht. Nicht die Wortgewandtheit hilft und auch nicht die satanische Verkehrung von Wortbedeutungen. Auch das Ausrufen von ewiger Schuld ist nicht nur Bosartikeit und klares Zeichen von Falschverstehen, sondern mehr noch beweist es das Fehlen von Verantwortungsübernahme und Vergangenheitsbewältigungswillen. Es ersetzt lernen und eigenständiges Denken mit Folgebereitschaft und Privilegienverlustangst.
Fehler in der Erziehung passieren, sie sind geradezu gewöhnlich. Wer erzieht sein Kind schon genau so, wie es das Kind gerade braucht. Mehr noch als eine ›gute Erziehung‹ braucht es jedoch ein ›gutes Loslassen‹. Anders als ein Fallenlassen (ins kalte Wasser) oder gar eines Verstoßens ist es ein Akzeptieren eines Flüggewerdens mit der Konsequenz vor allem auch die Verantwortung für ein eigenes Leben voll abzugeben, und das eben konsequent!
Bildung ist also notwendig als Handwerkszeug für die Gegenwartsbewältigung. Jedoch sind Expertensysteme auf KI-Basis heute Fachleuten in der Theorie bereits extrem überlegen und nur der fehlende Schöpfergeist und die fehlenden schaffenskräftigen Gliedmaßen verhindern - noch - den Erfolg. Selbst so für uns Menschen einfache Dinge wie Unkrautjäten sind für einen Roboter unüberwindlich, weil eine KI diese Welt ganz einfach nicht begreift, sondern nur algorithmisiert oder nach Neusprech tokenisiert.
Wozu also noch Wissen im Schädel anhäufen, wenn es doch irgendwo steht und die KI überlegen darauf zugreifen kann? Dem Technikgetüm fehlt der schöpferische Geist! Es kann nur Wenn-Dann-Beziehungen und Wahrscheinlichkeitsfolgen. Es kann stets nur nachahmen, ob fotorealistisch oder im Künstlerstil. Die Stärke liegt in der Routine und der Abarbeitung. Ob als pausenloser Fließbandarbeitskraftersatz oder als kriegerisches Kampfsystem. Bleibt nur zu hoffen, dass die vermittelten Werte und Ziele auch menschenfreundlich genug sind, damit unser aller Weiterleben bis zum natürlichen Tod möglich bleiben.
Werte und Ziele
Verantwortung zu übernehmen ist ein Zeichen von Erwachsensein; Scheitern gehört hier dazu, als Gefahr oder Wirklichkeit. Nach dem Hinfallen wieder aufstehen ist stets die eigene Pflicht und auch das eigene Recht. Gereichte Hände sind kurze Stützen und keine dauerhafte Verpflichtung. Wer als gesunder Mensch die vollständige Selbständigkeit nicht als inneliegendes Ziel führt, der verliert und zieht in sein Unglück noch andere Menschen mit hinein.
Das Unglück falscher Informationen, der Mangel an Kompetenz diese falschen Informationen als falsch zu erkennen, greift immer mehr um sich. Schneeballsysteme, die die Gier und den Traum des schnellen Erfolgs bedienen, oder KI-generierter Mist, mit dem verkehrte, aber als real gefühlte, B(ewegtb)ilder mit voller Absicht generiert werden, sind hässliche Fratzen einer Verschwörung im Namen der Täuschung, die oftmals nicht mehr erkannt wird. Die Verschwörung ist real, denn ein wirksames Verhindern wird wirksam verhindert, von vielen verschiedenen Instanzen, die sich alle daran mitselbstbedienen. Die Heilmittel Transparenz und Zurverantwortungziehen werden bewusst nur selten genutzt, und meist nur, wenn es gegen die eigene Agenda läuft. Doch auf Täuschung erzeugter Druck kehrt immer nur das Schlechteste im Menschen hervor; zudem fördert es die Doppelmoral.
Erziehung ist erkennbar misslungen, wenn Werte und Ziele der Kinder im ›Kleinen‹ liegen, in der ›kleinen Familie‹, im ›kleinen Glück‹ oder im ›kleinen Gewinn‹, meist auf Kosten von jemand anderen, der um den Preis nichts weiß und nicht um Zustimmung gebeten ist. Dabei kann ›das Kleine‹ auch milliardenschwer sein oder lebensverkürzend; egal, solange man selbst gut genug dabei wegkommt. Auffallend oft kommt dabei ein Hinterfragen der Werte und Ziele zu kurz. Auch die Reichweite der eigenen Einstellung wird zu wenig hinterfragt und so verheddert sich ein »ihr sollt es einmal besser haben« meist nur zum Anfang eines langsamen Sturzes.
Sich dem eigenen Hin(ein)fallen entgegenstellen zu können erfordert nicht nur innere Werte und Ziele für ein gedeihliches Miteinander, sondern auch die Fähigkeit, die Ursache für das Gefallensein aufzuspüren und den Willen ein Wiederholen zu vermeiden, weil aus der eigenen Vergangenheit gelernt wurde. Wohl dem, der hier noch eine Verbindung zu seiner Ahnenwelt hat und auch auf sie zu hören vermag.
Ahnenkult und Vergangenheitsbewältigung
Traumen begleiten uns seit Jahrtausenden als stetes gesellschaftliches Phänomen. In der Bibel wird dieses Phänomen als ›Erbsünde‹ behandelt, die bis ins dritte und vierte Glied hineinwirkt; so spricht man heute gerne von der ›ewigen Schuld‹. Da ist über die Jahrtausende eine riesiges Potentierungspotential enthalten. Alles was es braucht, ist, Heilung auf allen Ebenen mit voller Absicht zu verhindern und ersatzbefriedigende Strategien anzubieten. Nur idealerweise so, dass die Störer jener Heilung nicht als Schädigende wahrnehmbar werden, sondern als Opfer. Und Ja, es funktioniert - es braucht nur ein wenig Zeit sich mit der Menschheitsvergangenheit ergebnisoffen zu befassen und diese Art von bösem Spiel wird durchschaubar. Also besser nicht durchschauen!?
Heute ist das Zerwürfnis in der Familie normal, also die Toxizität, die unsere Gesellschaft zersetzt und die Spaltung vorantreibt. Die Methode von Despoten: »Teile und Herrsche« kristallisiert sich in der neuen Ordnung unserer Menschenwelt immer mehr heraus. Dabei wird die Umsetzung der Phantasie, alles zu tokenisieren und zu privilegisieren zum einschüchternsten Handwerkzeug. Eine gesunde Verbindung zu den Ahnen, ein gesundes Gefühl für Heimat sind heute ›rechts‹ - nicht weil dies so ist, sondern weil sich einige Menschen eine überlaute Stimme genommen haben und viele dies Nachblöken anstatt sich eine eigene Meinung zu erlauben. Und das reicht als Argument schon aus um besser davon abzulassen, einfach aus Angst vor Repressalien; kurz Privilegienverlust genannt. Dieser linke Quatsch vergiftet den menschlichen Geist und fördert eine mechanisierte sklavische Gesellschaft mit Folgebereitschaftlern. Ist diese kranke Idee erst einmal digital aufgesetzt, dann bestimmt die KI über Gedeih und Verderb, und damit ein Werkzeug, welches in Ermangelung von Erfahrungsweltverständnisses des Menschseins hart über uns urteilen und strafen wird. Wer erkennt das dahinterliegende Ziel der totalen Versklavung? Wer zu viel darüber aufklärerisch verkündet wird erst mundtot gemacht, dann wirtschaftlich zerstört und schließlich entleibt? Durch ein Exempeln wird das Folgeleisten jedenfalls mehr gefördert als das Rebellentum; und wen stört es schon, dass hier sklavisches und nicht freiwilliges Verhalten erzielt wird? Nur unsere Vorfahren würden sich, wenn sie es könnten permanent im Grabe umdrehen, wenn sie miterleben müssten, wie wir heute die erkämpften Freiheiten leichtfertig verspielen gegen ein Versprechen einer besseren Zukunft, die nicht eintreten kann und wird.
Der erfüllte Traum einer »Aufklärung«, also eines Aufgeklärtseins im Tagesbewusstseins, ist das Schlimmste, was derzeit passieren könnte. Denn das Gefühl der Erfüllung selbst ist die selbsttäuschende Illusion, in Dauerschleife vorgesetzt von den Qualitätsmedien. Daher wird heute mehr gelogen und phantasiert, bei KI dann Halluzinieren genannt, als jemals zuvor in der Geschichte. Das ist Krieg. Es ist ein Kampf gegen das Gute, gegen ein gedeihliches Miteinander, gegen ein Fühlen von Familie und Heimat. Es ist die Zerstörung jener als Gefängnis wahrgenommenen und verinnerlichten Weltensicht, nur eben mit den jeweils eigenen Mitteln, Zielen und Wahrheitsbekundungen. Es ist ein gegenseitiges Ausspielen und Vernichten um die Kontrolle und Ausbeutung von Ressourcen. Der Mensch ist hier immer nur Kanonenfutter und Kugelfang. Es ist immer der Neid und die eigne Schaffensunzulänglichkeit, die zur Gewalt greift um zu erbeuten, was nicht selbst erschaffen werden kann. Für einen Raub reichen die eigenen Kraft vielleicht noch, für ein redliches Ringen um den größtmöglichen Nutzen für alle jedoch niemals.
Ohne die bewusste Einverleibung der hässlichen Vergangenheit, und der damit verbundenen Anteile der eigenen Vorfahren, sowie dem Wunsch nach Frieden, gibt es keine Vergebung. Und ohne Vergebung gibt es nur den Nährboden von noch mehr desselben, was schon immer war, seit der Mensch mit sich im Streit liegt, unerbittlich und ungnädig, obwohl der Mensch es auch anders kann. Das Fehlen des Willens um den Respekt vor den Ahnen und ihrer Leistungen bringt uns um deren Rat für Entscheidungen. Und so fehlern wir uns von Fehler zu Fehler ohne uns jemals zu entwickeln und näher zu kommen.
Entwicklung und Nähe
Es wird vielleicht niemals vorbei sein mit dem Entwickeln, da haben wir Menschen wohl meistens lebenslänglich!
Doch Entwickeln enthält nicht nur lebenslange Mühe, sondern auch die Frohe Botschaft des Es-ist-in-Dir. Denn es ist der Erleuchtung egal wie Du sie erlangst! Finden allerdings kann sie jeder nur in sich selbst. Als einzig relativ erfolglos hat sich bislang nur »das Spiel« erwiesen, jenes Sansara der indischen Philosophie des Wiedergeborenwerdens mangels Vollentwicklung. Gemeint ist jener Ersatz, der Befriedigung verspricht, implantiert als religiös-ideologische Idee ohne Gegenleistung durch die Versprecher derselben. Welch ein Geschäftsmodell, welch undurchschaubare Spielregel(n)? Wie viel Miteinander brauchen wir? Ein sprichwörtliches »wenn jeder an sich selbst denkt ist auch an jeden gedacht« spiegelt uns hierbei die dunkle Seite der Icherfindung. Jenes verhängnisumwobene Ich, von dem Maria Szepes schrieb: »Zwischen Gott nur mir stehe ich.«.
Dabei kennen wir die Zutaten für mehr Gedeihlichkeit längst. Und auch, wie dies sich verhindern lässt. Doch so lange wir bestimmen wollen, wie es richtig ist, ohne uns der wahren Prüfung zu stellen, so lange bleiben wir in der Verstrickung. Mag sein, dass wir es jeweils Gut meinen. Dem steht entgegen das Ergebnis des nicht gut gemacht Habens. Die Erfahrung mag uns manches Lehren, jedoch ist absichtlich eingebrachte Täuschung bereits eine Zutat, die für sich allein alles zu verderben vermag.
Die Offerte der Schlange im Paradies, jenes Wie-Gott-Sein, gelingt nur, weil der Mensch jenseits seiner Unerfahrenheit zu unlauteren, weil allzu bequemen, Abkürzungen und Selbstverantwortungsleugnung neigt, anstatt den mühevoll empfundenen Entwicklungsweg konsequent zu gehen bis zur maximalen Annäherung an sich selbst; also zu jenem »erkenne Dich selbst, damit Du Gott erkennst«. Ob Gott den Rest des Weges einem entgegenkommt, wenn man ein Leben lang suchend und offengeblieben ist, ist ein schönklingender Gedanke, mehr leider nicht. Dennoch wird die innere Einsamkeit, ein Mangel an Nähe, nur woran (?), jeden Menschen ein ganzes Leben begleiten, durchbrochen von echten Begegnungen, wenn man dafür bereit ist, oder bestehend aus anhaltend lärmend stiller Leere, die es, weil als unerträglich empfunden, zu übertönen gilt.
Was steht am Ende des Entwickelns? Der nackte Mensch, ohne Gier, maskenlos und arglos, einfach nur frei; er mag zerbrechlich wirken, zerbrechlich wie Porzellan. Jedoch kann er nichts mehr verlieren. Etwa doch, beispielsweise sein Leben? Da wirkt allein der Gedanke von Wiedergeburt drohlich.
Sinnbild Porzellan
Die Alchemie der Porzellanherstellung liegt in der Verbindung von Luft, Feuer, Wasser und Erde. Schon Laudse (Laotse) formulierte: »Der Töpfer formt aus Ton den Topf, doch wo nichts ist liegt der Nutzen des Topfes ... So bringt Seiendes Gewinn, doch Nichtseiendes Nutzen.«
Das Zusammenspiel, harmonisch, also nicht zwingend ›perfekt‹, zusammengemischter Zutaten bewirkt das Nutzen gewinnende Ergebnis. So wird und wirkt das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Und so ist es auch mit einer Gesellschaft. Nur wenn jeder nach seinen gegebenen und erworbenen Möglichkeiten und Befähigungen nutzbringend mitwirkt, kann es gedeihlich werden. Je mehr geschummelt wird, je reichhaltiger »privatisiert« wird, je mehr das Ego genährt und längs des Profitschaffens bestätigt wird, desto mehr wird entnommen und verjuxt. Übersehen dabei wird gerne, das jeder Mensch austauschbar ist; heute gegen jemand anderen, morgen durch KI. Vertrauen und gegenseitiges Unterstützen kann durch ein Überwachungssystem nicht ersetzt werden; vielmehr wird der Zerfall und die Wut und damit die Selbstbereicherung nur genährt. Angst als zwischenmenschlicher Regulator wird und wirkt toxisch und Repressionen gegen Andersdenkende sind viel mehr als ein Bruch mit der Meinungsfreiheitsidee. Im dümmsten Fall ist es das Ende der Menschheit, nicht weniger.
Aber die Austauschbarkeit des Menschen betrifft nur seine eingetretene Funktion. Denn jeder Mensch ist ein Unikat, egal wie sehr er sich auch anstrengt zur Kopie zu werden oder zu einem unterschiedslosen Tüpfelchen im Schwarm eines Kollektivs. Daher ist jeder Mensch wichtig. Und deshalb dürfen wir auch mit jedem Menschen so umgehen. Leitmotiv sollte niemals die Nützlichkeit für einem selbst sein, die Austauschbarkeit im Rollengefüge oder der rein funktionale Systemzugewinn, der sich wegen (satanisch) verkehrter Vorstellung im Profit kumuliert. Am Ende des Lebens sind es immer die kleinen Dinge, die die größte innere Reue und den tiefsten inneren Schmerz nähren, und schwerlich Frieden finden. Zu spät es dann nur meistens ist.
Die Freude an den kleinen Dingen
porzellanfieber.de ist die umgesetzte Idee, das Andenken an die Vergangenheit zumindest im Kleinen zu bewahren. Dabei geht es weniger um den pekuniären Wert der Fertigerzeugnisse, sondern um deren Geschichte in der Geschichte. Porzellan war immer auch Ausdruck des Kunst- und Zeitgeistes. Eisenbergs Einstieg in diese Phase der Geschichte begann 1756 mit dem Antrag von Matthäus Eichelroth aus Gera, der jedoch nicht positiv erwogen wurde, da der Antragsteller als inkompetent bezüglich der Porzellanherstellung beurteilt worden war, dafür aber als sehr schwätzerisch. Heinrich Ernst Mühlberg konnte 1795 die Kammer in Altenburg überzeugen, durch nachgewiesene Erfahrung im Bereich der Porzellanherstellung und -dekoration und durch sein Verhandlungsgeschick mit nicht allzu überzogenen Forderungen in Form von totaler Steuerfreiheit oder Nebengeschäftstätigkeiten. Nach anfänglichen Hürden im weitgehnd erfolglsoen Kampf um die Kaolinlagerstätten im nahen Umkreis Eisenbergs endete diese Unternehmung im Konkurs. Wechselhafte Jahre folgten bis 1865 Friedrich August Reinecke die Fabrik erwarb und zu neuer Blüte aufschwang. 1869, mit dem preußischen Erlass der Freiheit der Unternehmensgründung wurden mehrere Porzellanfabriken gegründet: Kunze, Schmeisser, Jäger und Mehlhorn waren die bedeutenderen Neugründernamen.
Die letzte große Gründung einer Porzellanfabrik war die Porzellanfabrik Kalk, auch Porzellanfabrik Geyer, Koerbitz und Co. G.m.b.H. genannt. Hier wurde vor dem WK I bereits hochwertiges Porzellan gefertigt, sogar in Konkurrenz zur Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen, deren Produkte entweder arglos oder wahrscheinlich doch recht schamlos nachgeahmt und nach Dänemark exportiert wurden. Auch die PF Jäger, die vormalige Porzellanfabrik Mühlenfeld, übte sich anfangs in Nachahmung der polychromen und blauen Unterglasurmalerei nach Copenhagener Stil.
So wird den Eisenberger Porzellanmanufakturen und -fabriken bis heute nachgesagt, sich vor allem im Kopieren renommierter Porzellanhersteller wie Königlich Meißen oder Royal Kopenhagen eben nicht durch Eigenkreationen hervorgetan zu haben. Großer Schaden entstand allerdings mit jedem Krieg, da in diesen Zeiten die wirklich guten Mitarbeiter ihr Leben an der Front ließen und so aufgebaute Fähigkeiten und Fertigkeiten plötzlich und unerwartet entschwanden. So gesehen sind Eisenberger Porzellanerzeugnisse weniger originell, dennoch durch ihr Alter und der damit verbundenen Seltenheit ein wenig gefragt. Teils ist hier aber mehr die spekulative Gier am Werk als eine Speicherung realer Werte, welche mehr in der Geschichte liegen.
Genau hier greift das Projekt prozellanfieber.de ein. Es geht nicht um Geldwert, sondern um Erhalt des Schaffenswertes. Die historische Bedeutung ist klein, eher etwas für Nieschenliebhaber. Mag sein, dass das sehr idealistisch ist. Allerdings fehlt in der Gegenwart der Erhaltungsimpuls immer häufiger. Besucher dieser Seiten können durch Weitergabe von Erzeugnissen, aus Porzellan oder als papierener Werbestücke, für die der eigene Wille zum Erhalt nicht länger aufgebracht werden will, gerne helfen, ein umfassenderes Bild zu erschaffen. Für die Kontaktaufnahme verwenden Sie bitte die eMailadresse im Seitenfuß stehend.
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©  2002  – 
by Günther Schleu
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